Solidarität mit der Ukraine

Hilfsfahrt in den Pfingstferien von Pater Christoph Eichkorn

Fahrt von Pater Christoph Eichkorn mit Hilfsgütern in die Ukraine vom 26. Mai bis 02. Juni

 
(26.05.2026)
Das Evangelium vom Pfingstsonntag, 50 Tage nach Ostern, verkündet, dass Jesus in seiner Auferstehung nach Jerusalem, an den Ort seines Leidens und Sterbens, zurückkehrt, mit der Botschaft: DER FRIEDE SEI MIT EUCH …

Das muss auch unsere Motivation und Hoffnung sein, gemäß dem Auftrag Jesus: WIE MICH DER VATER GESANDT HAT, SO SENDE ICH EUCH. UND WEM IHR DIE SÜNDEN VERGEBT, DEM SIND SIE VERGEBEN.
 
 
Pfingstsonntag (24.05.2026)
 
Bei russischen Luftangriffen am Pfingstsonntagmorgen auf Kyiv sind auch Gebäude des Dominikanerklosters beschädigt worden. Eine Rakete explodierte in einem Nachbargebäude, wodurch erhebliche Sachschäden an den klösterlichen Einrichtungen entstanden sind. Die im Kloster anwesenden Ordensbrüder sowie deren Gäste blieben bei dem Vorfall unverletzt. Nach Behördenangaben wurden bei dem Angriff im Stadtgebiet aber zwei Personen getötet und 87 weitere Einwohner verletzt.
Kardinal Timothy Radcliffe, der ehemalige Generalobere der Dominikaner besuchte jüngst die Ukraine. Er schilderte seine Begegnungen mit den Menschen in zerstörten Städten wie Cherson und Charkiw. Sein Fazit: Die Ukraine steht nicht nur für sich selbst an der Front, sondern für die Freiheit der gesamten Welt. Ich habe einen enormen Mut bemerkt, es ist die Entschlossenheit der Menschen, im Land zu bleiben und ihr Bestes zu geben, um eine Zukunft aufzubauen. Gleichzeitig spürt man die psychische Last, den Stress, mit dem die Menschen leben müssen, und die Müdigkeit, Tag für Tag die Drohung der Gewalt ertragen zu müssen. Unsere Berufung als Ordensleute ist es, Zeugen der universellen Geschwisterlichkeit zu sein. Wir müssen uns daran erinnern, dass das Leid der Ukraine nicht nur das Leid eines einzelnen Landes ist: Es ist das Leid der ganzen Welt. Es gehe um die fundamentale Frage, ob eine Welt der Freiheit und Demokratie bestehen bleibe. Die leidenden Ukrainer sind unsere Brüder und Schwestern – das, was der Prophet Jesaja als ‚Fleisch von unserem Fleisch und Blut von unserem Blut‘ bezeichnete. Es ist eine Illusion, dass Probleme durch das Töten von Menschen gelöst werden könnten. Frieden finden wir nur, wenn wir den Fremden als unseren Bruder und unsere Schwester anerkennen.
 
(22.05.2026)
Danke an Firma Rühle von Grafenhausen für das Auto. Danke an die Caritas Werkstätten Gurtweil für die Spende von Pflegemitteln sowie an alle privaten Personen.
Herzlichen Dank an das Marienhaus Bad Säckingen für die Spende von Pflegemitteln sowie dem Team der Malteser von Bad Säckingen für das Beladen des Autos am 22. Mai.
 
Danke an alle Spender, Unterstützer und Freunde. 
Die Fahrt beginnt am Pfingstmontag. Soweit möglich berichte ich von meiner Hoffnungsfahrt für Frieden in der Ukraine oder stelle Links zu interessanten Beiträgen zur Verfügung. Pater Christoph Eichkorn
 
 
 
 
(06.05.2026)
Danke und Bitte für alle Unterstützung und das Gebet um Frieden. 
 Herzlich willkommen sind Hilfsgüter zur Versorgung von pflegebedürftigen Personen: Pflegebetten, Bettwäsche, Pampers für Kinder und Erwachsene, Inkontinent-Unterlagen, Unterwäsche für Erwachsene, Socken.
Weitere Informationen per Mail oder telefonisch bei P. Christoph Eichkorn  0160 477 17 52.
 
Herzlichen Dank an die Caritaswerkstätten Hochrhein und die Malteser in Bad Säckingen für ihre Solidarität und Unterstützung. 
 

Quelle: privat pc

 
(02.04.2026)
Papst Leo XIV. hat in einem Telefonat mit Präsident Wolodymyr Selenskyj am Karfreitagmorgen seine Nähe zur ukrainischen Bevölkerung bekundet. Mehr …

(24.03.2026)
Am Nachmittag des 24. März 2026 traf eine russische Kampfdrohne das Gebäude des ehemaligen Bernhardinerklosters (17. Jh.) mitten in der historischen Altstadt von Lviv (Lemberg).

Quelle: privat pc


Lviv (Ukraine), Bernhardinerkloster und Andreaskirche (24-03-2026)
 
(24.03.2026)
Am Nachmittag des 24.03.2026 traf eine russische Kampfdrohne das Gebäude des ehemaligen Bernhardinerklosters (17. Jh.) in Lviv (Lemberg). Es gab Verwundete. Dies ist nicht das erste architektonische Wahrzeichen, das zum UNESCO-Welterbe in der Ukraine gehört und während des russischen Angriffskrieges beschädigt oder gar zerstört wurde. Es ist ein Krieg gegen die freie Zivilisation der Völker. 
 

Quelle: privat pc

Ukraine, Lviv, Andreaskirche und Bernhardinerkloster (17. Jh) 24-03-2026
 
In großer Sorge um die Sicherheit und Unversehrheit seiner Freunde in Lviv (Lemberg) und aller Menschen in der Stadt und im Land schrieb Pater Christoph Eichkorn folgenden Zeilen:
  
My dear friends in Lviv,
brothers and sisters, this morning (24.3., during my meditation on the saint of the day, Blessed Bishop Óscar Romero (24.3. - Martyr Bishop of  Salvador), I read the words of Romero: “Whoever follows Christ stands on the side of the poor and the persecuted—even if it costs them their life. ‘If they kill me, I will rise again among the people of El Salvador.’”
 
At that moment, I thought of the people and soldiers in Ukraine who have lost their lives. Now I have heard the terrible news about the attack on Lviv and seen the images. My heart and prayers are with you. May Ukraine and its people rise again after this Good Friday. I stand with you in hope.
 
I hope to be able to visit you during my holiday at Pentecost and am planning my trip.
In solidarity and hope
Father Christoph Eichkorn