Der Pfarreirat der Kirchengemeinde kam zu seiner sechsten Sitzung zusammen. Im Mittelpunkt standen die Sorge um kranke Menschen, wichtige Entscheidungen zu Finanzen und Gebäuden sowie der Rückblick auf die beiden ersten Beauftragungsfeiern der Gemeindeteams.
Der Pfarreirat der Kirchengemeinde traf sich am 23. Juli in Riedern am Wald zu seiner turnusmäßigen Sitzung. Den Auftakt bildete ein geistlicher Impuls zur Glaubensweitergabe. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie in den Pfarreien Räume geschaffen werden können, in denen Menschen ihren Glauben teilen, erleben und weitergeben.
Zu Beginn der Sitzung gedachte der Pfarreirat Bernhard Bergmann, der am 11. Juni verstorben ist, und leider nur an einer Sitzung des neu gewählten Gremiums teilnehmen konnten. Die Mitglieder erinnerten sich dankbar an sein Wirken und schlossen ihn in ihr Gebet ein.
Hanna Günther, hauptberufliche Mitarbeiterin der Kirchengemeinde, stellte das Idee des „Kompetenzteams Sorge um die Kranken“ vor. Ziel ist es, die Sorge um kranke Menschen auf Ebene der Pfarrei künftig besser zu vernetzen und zu unterstützen. Der Pfarreirat beauftragte Sie, geeignete Personen zu finden, die ein erstes Konzept für die weitere Ausgestaltung erarbeiten.
Ebenfalls beschlossen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Anerkennungskultur für Ehrenamtliche. Sie soll Ideen entwickeln, wie das vielfältige ehrenamtliche Engagement in der Kirchengemeinde sichtbar gewürdigt und nachhaltig gestärkt werden kann.
Aus dem Pfarreivermögensverwaltungsrat wurde über den aktuellen Stand der angestrebten Zwischennutzung des Pfarrhauses in Grafenhausen bis zu dessen endgültigem Verkauf berichtet. Darüber hinaus stimmte der Pfarreirat einem Investitionskostenzuschuss für die Sanierung des Pater-Jordan-Hauses in Gurtweil zu.
Für das Schwesternhaus in der Kindertagesstätte St. Josef in Erzingen wurde der Gebäudeabgangsprozess beschlossen. Damit können die Gespräche mit der Gemeinde Klettgau über die weitere Entwicklung des Standorts fortgeführt werden.
Außerdem verabschiedete der Pfarreirat die Jahresabschlüsse 2025 der früheren Kirchengemeinden sowie des Dekanats Waldshut. Die erwirtschafteten Überschüsse werden als Gewinnvortrag in das Haushaltsjahr 2026 übernommen.
Zum Abschluss blickte der Pfarreirat auf die Beauftragungsfeiern der vergangenen Wochen zurück. Die Rückmeldungen fielen durchweg positiv aus: Die Feiern wurden als thematisch ansprechend, atmosphärisch gelungen und als wertvolle Gelegenheit für Begegnung und Gemeinschaft wahrgenommen.